Donnerstag, 30. Dezember 2010

Just she









Eine Person die versucht das beste aus mir rauszuholen, die mich immer wieder zum lachen bringt. Wie oft ich sie einfach einfach am liebsten umbringen wollte. Kaum zu glauben aber wahr, so unterschiedlich wir auch sind, so gut ergänzen wir uns auch ;D
Ich glaube ohne sie wäre das WG-Leben nur halb so witzig wie im Moment. Sie ist ein Arschloch sondergleichen und genau deswegen hab ich sie in mein Herz geschlossen. Nicht nur weil sie jeden Burger King Mitarbeiter den Kopf verdreht und ihre Brüste unglaublich gute Kopfkissen sind, nein, sonder weil sie versucht mich aus meinen Schneckenhaus zu holen. Den sie glaubt an mich und möchte das ich alles gebe und nicht nur auf Standbye steh.
Nun meine Valentine falls wir tatsächlich heiraten müssen, weil niemand mit deiner Art klar kommt, werde ich dir so oft fremdgehen wie ich kann. Den ich weiß du wirst unglaubliche viele Affären haben. Also meine Wurst, meine Anita, meine Bockwurst und mein Weenor, du weist dein Cookie, Bibilein, dein Melvin, deine Brigitte, deine Birgit ist im Zimmer neben an und du kannst mich jeder Zeit anrufen.





 






und hier ist wohl das Lied wo für dich geschrieben wurde ;D


Dienstag, 28. Dezember 2010

Headache and Memories

Irgendwann wird es so weit sein, ich werde meine Gewissheit erlangen.

Das Ende des Jahres ist schon in Sicht. Mir stehen noch Begegnungen bevor. Einige weiß ich mit Gewissheit, andere wiederum werden überraschend und vielleicht auch erfreulich sein. Es werden mir noch Enttäuschungen bevor stehen. Jede wird mir ihren bitteren Beigeschmack zum Jahresende geben.
Doch dennoch dreht sich mein Denken immer noch nur um die Vergangenheit. Warum denke ich nicht an die Zukunft? Warum kann ich nicht positiv in die Zukunft sehen?
Doch wen ich an das bald vergangene Jahr zurück sehe, sehe ich nur Trümmer meiner Welt, meiner Hoffnungen. Lügengebilde die zusammen gebrochen sind, Hoffnungen die man auf einen Scheiterhaufen gebracht hat und die lachend angezündet worden sind. Ich könnte mich für meine eigene Naivität schlagen, doch wie oft habe ich mich nicht dafür schon bestraft?
Warum sehe ich nicht die positiven Dinge des Jahres. Habe ich diese Jahr nicht den ersten Riss in meinen Kokon geschaffen? Habe ich es nicht geschafft mich von einen Teil meines Leids zu trennen? Habe ich es den nicht geschafft meine eigene Selbstzerstörung - zumindest aus der oberflächlichen Sicht – zu unterbinden?
Erfahre ich nicht gerade was wahre Freundschaft ist?

Doch wieder treibt mich diese Angst des Vergangenen. Kann kein Vertrauen aufbringen. Der Schmerz der Vergangenheit hat seine Narben hinterlassen. Narben auf den Pfaden des Vertrauens. Noch heute Spüre ich den brennenden Schmerz der Verbrennungen, der Schnitte, der Verätzungen die meiner Seele angetan wurden. Die meinen Vertrauen angetan wurden.
Und diese Jahr habe ich das einzige was mir dagegen half aufgegeben. Auch wen immer noch die Versuchung in jeder Ecke lauert. Mich anspringt und dank der ich schon zweimal einen Rückfall hatte. Aber dennoch kann ich den eisenhaltigen Schmerz nicht mehr auf der Zunge zergehen lassen. Ich kann nicht mehr all den Schmerz davon fließen sehen. Spüre nicht mehr die Leere in meinen Kopf, die sich ausbreitet. Nun bringt mich der Schmerz um den Schlaf, bis ich mich von meinen Gefühlen abkopple und nichts anderes tun kann als schlafen... Dann bin ich müde, müde von den Schmerz, müde von allen Gefühlen, müde Vertrauen zu schenken, müde der Gesellschaft und des Lebens müde.
Doch egal was ist, immer wieder kommen diese Kopfschmerzen. Kopfschmerzen vom vielen Schlaf, Kopfschmerzen vom Nachdenken.

Viele meinen ich bin stark. Doch ist man stark, wen man einfach vor sich hin lebt? Freunde sagen ich bin stark, Fremde denen ich etwas von mir erzählen sagen ich bin stark.
Leute denen ich etwas erzählt - habe in der Hoffnung das sie mir helfen können -, sagen ich bin stark. Doch bin ich das nicht. Sonst würde ich nach vorne Blicken. Darauf vertrauen das Jemanden kommt den ich Vertrauen kann. Doch fehlt mir dazu das Vertrauen... das Vertrauen in das Leben. Ich bin schwach.. im Gegensatz zu so vielen anderen Menschen, die nie aufgeben. Auch ich bin ehrgeizig, zielstrebig... oder war ich das mal? Ich kann es nicht sagen... es scheint alles verschwommen...

Es bleibt mir wohl nur eins... die Hoffnung das es irgendwann anders sein kann. 



Samstag, 25. Dezember 2010

Schicksalsschläge IIII

Schicksalsschläge IIII


Ihr seit ein Kind vllt. fünf Jahre alt, lebt in einen Land in dem Krieg herrscht. Eure Familie will flüchten, ihr werdet flüchten. Doch wird euer Haus gestürmt, ihr versteckt euch alle, doch dann wirst du entdeckt. Die Waffe wird auf dich gerichtet... und dann stellt sich deine Großmutter vor dich und rettet dich. Dabei wird sie erschossen... du wirst noch 15 Jahre später davon Träumen...
Als ihr endlich nach Deutschland flüchten konntet, wird euren Vater kein Visum gegeben. Er muss in euren Heimatland bleiben. Ihr kämpft, den ihr wollt nicht getrennt werden.. und schließlich bekommt er doch ein Visum...

Es ist kurz gehalten und ich habe nur das wichtigste geschrieben.
Der zusammen halt dieser Familie ist unglaublich. Die Großmutter opfert sich für das Enkelkind...
Das Leben schreibt die grausamsten Geschichten..


Mehr werde ich wohl nicht mehr über die Vergangenheit von meinen Freunden und meinen Bekannten schreiben.

Man lernt viele verschiedene Leute im Leben kennen und hinter jeden Steckt eine andere Geschichte. Keine so grausam und vllt. auch so schön wie die Andere.
Doch entscheiden wir selbest was in unseren Leben geschieht.


Man muss nur die richtige Abzweigung nehmen und evtl. auch mal eine Brücke überqueren

Sonntag, 19. Dezember 2010

Schicksalsschläge III

Schicksalsschläge III


Ihr seit 9 Jahre alt, eure Eltern geschieden. Euren Bruder – er ist 14 Jahre alt - seht ihr nur jedes zweite Wochenende und ihr liebt ihn mehr als euch selbst. Er nutzt euch aus, bestiehlt euch, doch macht es euch nicht aus. Er ist eurer Bruder, das ist normal. Ihr lasst euch weiter rumschupsen, last euch vor seinen Freuden demütigen – erlangt aber auch einen gewissen Respekt von ihnen (was wohl daran lag das ihr gerne diskutiert und Argumente bringt an die diese noch nicht mal denken würden). Eines Tages ist nur ein Freund von euren Bruder zu besuch. Sein Freund und er langweilen sich. Ihr seid neben an und spielt alleine für euch. Plötzlich kommt euren Bruder die geniale Idee Flaschendrehen zu spielen, doch mit wem? Schnell sind sie bei eure Tür und fragen euch ob du nicht mit ihnen etwas machen willst. Ihr freut euch das er etwas mit euch machen möchtet und stimmt natürlich sofort zu. In seinen Zimmer wird euch erklärt das Flaschendrehen gespielt wird. Ihr konntet das Spiel noch nie leiden und sagt das ihr es euch doch anders überlegt. Doch natürlich überredet euch eurer Bruder dazu das ihr doch mit macht. Kurz wird nur gesagt das man nicht sagen darf das zwei Personen Sex haben dürfen. Ihr wundert euch warum so etwas überhaupt zur Sprache kommt, aber nun ja euer Bruder wird schon nichts tun was euch schaden wird. Eurer Bruder sagt auch das er keine Lust hier zu spielen hat und sein Freund stimmt zu, was ihr denkt ist egal. Also geht ihr zu dem alten Spielplatz um die Ecke. Das war nichts Ungewöhnliches, dort seit ihr fast jedes zweites Wochenende. Dort angekommen sucht ihr euch einen Platz wo ihr die Flasche drehen könnt. Als dieser Gefunden wird fangt ihr an zu spielen.

Nun weiter ins Detail werde ich nicht gehen aber grob gesagt folgten dann nur perverse Handlungen die von euren Bruder und seinen Freund ausgingen und euer Bruder hat euch gezwungen mit zu machen.

Nur wenige Monate später, versuchte er euch mehrmals zu überreden das er euch entjungfern dürfte. In dieser Nacht flüchtet ihr aus euren Zimmer und versteckt euch mit einer Decke vor ihn, als er euch immer mehr bedrängte.


Acht bis Neun Jahre später.
Das geschehen verfolgt euch ab und zu noch, doch größtenteils habt ihr es verdrängt. Ihr gebt euch selbst die Schuld da ihr nein hättet sagen könnten. Natürlich euer Bruder hat seine Macht über euch Missbraucht und das natürliche Vertrauen, doch hattet ihr doch einen Verstand! Als er euch später bedrängte hab ihr auch flüchten können!
Doch irgendwann erwähnt ihr nur das geschehen und eure Therapeutin drängt euch alles zu erzählen.
Am ende erklärt sie euch das ihr nicht schuld seid, das eurer Bruder euch sexuell missbraucht hat. Ihr sagt das was ihr denkt, das ihr hättet nein sagen können, das ihr schuld seid! Doch diese erklärt euch klipp und klar das ihr nicht schuld seid. Etwas verwirrt und geschockt darüber, verlasst ihr am Ende die Praxis.
In diesen Acht bis Neun Jahren habt ihr schon eine extreme Abneigung bzw. einen Hass auf euren Bruder bekommen. Doch das er so etwas getan haben soll, das bekommt ihr nicht in euren Kopf. All die Verdrängten Erinnerungen kamen wieder in euch auf und Alpträume folgten. Euren Bruder könnt ihr nicht hassen, außerdem wisst ihr das er diese Ereignisse vergessen hatte. Für ihn waren das unwichtige Details in seinen Leben.

Ihr straft ihn mit Verachtung für alles was er in seinen Leben „erreicht“ hat. Ihr würdet immer noch einiges für ihn Opfern. Doch nicht mehr so extrem wie als Kind. Ihr könnt ihn noch in die Augen sehen und ihn lieben, doch nicht mehr so wie früher.

Könntet ihr ihm noch ins Gesicht sehen? Hättet ihr euch die Schuld dafür gegeben?


Ich muss sagen ich könnte ihn nicht mehr in die Augen sehen. Das er mein Vertrauen in diesen doch jungen Jahren so missbraucht hätte... Das er in diesen Alter überhaupt auf die Idee gekommen ist, das seiner kleinen Schwester – Bruder auch nur anzutun. Ist einfach etwas, was ich nicht tolerieren kann...

Samstag, 11. Dezember 2010

Schicksalsschläge II

Schicksalsschläge II,


Ihr seit 5 Jahre alt, Diagnose Rheuma. Es heißt ihr werdet höchstens 13 Jahre alt. Natürlich versteht ihr nicht was Rheuma ist, doch mit den Jahren merkt ihr es. Es gibt Zeiten in denen ihr euch kaum bewegen könnt. Eurer Körper wird mit Penicillin voll gepumpt. Ihr weigert euch in einen Rollstuhl zu gehen. Immer wieder habt ihr eure auf und abs, doch immer wieder kommt ihr hoch. Schließlich zieht ihr um. Geht zu neuen Ärzten. Diese sind schockiert. Ihr habt so viel Penicillin im Blut das ihr eigentlich schon tot sein müsstet. Doch ihr überlebt. Ihr wollt keine Tabletten mehr nehmen. Ihr kämpft. Ihr werdet älter, älter als es die Ärzte vorher gesagt haben. Wieder habt ihr Tage wo ihr euch nicht bewegen könnt. Doch das macht euch weniger aus. Ihr bekommt X-Beine doch das ist egal. Ihr kämpft, bekommt neue Lebensfreude. Euer Selbstbewusst sein wird gestärkt. Ihr strahlt. Mit 19 zieht ihr aus, euer eigenes Heim. Niemand der euch immer an eure Krankheit erinnert.
Ihr geht zu einen neuen Arzt. Dieser sagt er glaubt kaum das ihr Rheuma habt. Doch wie kann das sein? Fast 15 Jahre lang wurdet ihr gegen Rheuma behandelt, habt Tabletten dagegen geschluckt! Und jetzt soll das alles gegen eine Krankheit sein, die ihr nicht einmal habt! Er macht Test und einige Tage geht ihr wieder zu euren neuen Arzt. Dieser teilt euch mit das ihr kein Rheuma habt, ihr habt Gicht! All die Jahre wurdet ihr gegen etwas falsches behandelt!! Ihr könnt es nicht fassen... Außerdem kommt heraus das ihr operiert werden müsst... eurer Hüftgelenk ist so abgenutzt (was auch die Schmerzen erklärt) das ihr ein Künstliches braucht. Doch trotz dieser Nachricht könnt ihr noch Lachen, seit unterwegs und sagt euch „Scheiß darauf, ich habe lang genug auf die Krankheit Rücksicht genommen, jetzt möchte ich etwas erleben!“


Ich bewundere diese Person für ihren Lebensmut, auch wen ich weiß das die Person ein elendiger Pessimist ist. Aber trotz allem lacht sie mit mir, ist mit mir unterwegs und bringt mich immer wieder zum lachen.

Ich an ihrer Stelle hätte mir wohl schon längst die Kugel gegeben. Ich wäre keine 13 geworden, einfach weil ich aufgegeben hätte. Natürlich hat diese Person auch oft aufgegeben, aber immer wieder kehrte der Lebensmut zurück Hut ab liebe Person, ich hoffe du nimmst es mir nicht übel das ich über dich geschrieben habe.

Freitag, 10. Dezember 2010

Schicksalsschläge

Schicksalsschläge,

jeder kennt sie. Immer ist es unterschiedlich. Für manche ist es eine frühe Erkrankung – für andere der Tod eines Familienmitgliedes.
In nächster Zeit werde ich mehrere Blog über die verschiedensten Schicksalsschläge schreiben, die mir aus meinen Freunde- und Bekanntenkreis bekannt sind.
Manches werde ich trennen, da einer Person mehrere Schicksalsschläge hinter sich hatte. Dies tue ich um die Menschen die diesen Blog evtl. lesen bzw. wen ich ihn jemals auf Facebook posten werden lesen werden zu schützen. Den einiger meiner Freunde wissen evtl. welche Personen annähern gemeint sind.
Doch bitte ich diese nicht über diese Person nach zu denken sonder wie man selbst gehandelt hätte. Den es geht hier bei nicht um die Person sonder um den Gedanken.

Was hätte ich getan?

Ich bin auf diese Idee gekommen, da eine Freundin im Moment etwas durchmacht bzw. es ihr wieder richtig bewusst wurde.


Nun mit was beginne ich...


Ihr seit 18 Jahre jung, geht Nachts durch den Hauptbahnhof. Plötzlich werdet ihr in einen Gang gezogen in dem niemand ist. Es sind drei Männer die euch in die Ecke gezogen haben.
Diese drei vergewaltigen euch.
Ihr tragt es Tage mit euch herum. Der Polizei wollt ihr nichts sagen, könnt ihr vielleicht auch nicht. Ihr tragt es mit euch herum. Nach einer Woche haltet ihr es nicht mehr aus.
Ihr schneidet euch die Pulsader auf, jedoch werdet ihr rechtzeitig gefunden. Jedoch fallt ihr für einige Woche in ein Koma. Ihr beginnt wieder, verdrängt den Gedanken an die Vergewaltigung. Doch 2 Monaten nach der Vergewaltigung stellt ihr fest das ihr Schwanger seit. Was tun? Das Kind behalten? Immer wieder an die Vergewaltigung erinnert werden? Oder ein Leben auslöschen.. Ihr entscheidet euch das Kind zu bekommen. Es war ein Leben, es war es wert es zu versuchen. Jedoch möchte euch eure Mutter nicht mehr in der Wohnung haben wen ihr das Kind bekommen. Ihr habt ihr natürlich nichts von der Vergewaltigung erzähl...
Was tun? Eure Ausbildung habt ihr dank des Selbstmordversuches verloren. Ihr sucht verzweifelt nach einer Lösung. Doch findet ihr keine. Ihr esst immer weniger, warum auch?
Ihr hab keine Zukunft mehr. Ihr wollt das Kind nicht umbringen, doch was könnt ihr schon tun?
Nachdem Freunde euch helfen, euch gut zu reden, ihre Hilfe anbieten, fangt ihr wieder an zu essen. Ihr nehmt zu und alles scheint gut zu werden.
Doch dann im 8 Monat überkommen euch zweifel. Ihr seid nicht bereit für ein Kind! Ihr seid doch selbst noch ein Kind!
Depressionen und nichts hilft. Keine Tabletten nichts...
Ihr stürzt euch von einer Treppe. Das Kind trägt schwere Gehirnschäden davon, die Ärzte treiben es ab. Sie sagen es hätte keinen Sinn. Ihr wolltet das es stirbt. Doch nun treibt euch der Gedanke ihr habt einen kleinen Menschen getötet in den Wahnsinn...


Was hättet ihr getan?

Ich muss sagen ich hätte auch den Freitod gewählt.
Ich hätte mit den Gedanken nicht leben können...
Wen ich es wie sie überlebt hätte, hätte ich es noch einmal versucht und wen ich es dann überlebt hätte, hätte ich es akzeptiert.
Das Kind hätte ich bekommen, so wie ich mich einschätze. Lieber opfere ich meine Zukunft als einen Menschen schaden zuzufügen. Wobei ich dann jedoch ein mein Abitur per Fernstudium nachgeholt hätte.
Doch kann ich es nicht genau sagen... ich kann nur spekulieren.

Doch wie sieht es bei euch aus?
Wie denkt ihr hättet ihr reagiert?

Montag, 29. November 2010

Exite

Der Kopf schmerzt. Man möchte nicht mehr, es kommt einen vor als würde man jeden Moment zusammenbrechen. Doch schiebt man all diese Gefühle zurück. Spielt für die Anderen glücklich...Doch kaum ist man allein, kommt alles mit voller Wucht auf euch zurück. Ihr fragt euch warum ihr das macht. Wie soll es weiter gehen? Lohnt es sich weiter zu kämpfen? Und plötzlich sind all eure Misserfolge vor euren Auge. All das was ihr verdrängt hab, alles stürzt auf euch ein. Vielleicht ist es nicht nur euer Misserfolg, nicht nur eure schlechten Erinnerungen.. vielleicht sind es auch Erinnerungen euch geliebter Personen die ihr nicht verhindern könnt. Für die ihr euch die Schuld gebt. Was kann man dagegen tun? Ihr sucht etwas, alles mögliche. Ihr wollt nur dieses Gefühl los werden! Mit Freunden könnt ihr nicht über alles sprechen. Ihr habt angst das sie euch wie ihr selbst euch dafür verachten. Sport soll helfen. Also was tut ihr, ihr treibt Sport. Doch das Gefühl will nicht verschwinden. Ihr schreibt eure Gefühle auf, doch auch dies hilft nicht. Verzweifelt sehnt ihr euch nach jemanden den ihr vertrauen könnt. Jemanden der euch einfach in Arm nimmt, euch sanft streichelt. Jemand der es schafft das ihr euch so geborgen fühlt das die Tränen einfach frei nach Außen dringen. Doch vertrauen ist etwas wo lange dauert, so zu vertrauen macht verletzlich. Könnt ihr das zulassen? Ihr habt doch jetzt schon Schmerzen? Warum zulassen das jemand kommen kann und euch noch mehr zufügen kann? Verzweifelt über diesen Teufelskreis legt ihr euch in eurer Bett. Schnappt euch euren teuersten Freund. Ein Plüschtier das euch nie schmerzen zufügen kann, jemand der immer für euch da ist. Es hört euch zu und ihr könnt ihn so fest drücken wie ihr wollt. Doch ist es nur ein kleiner Trost. Zusammen gerollt - das Kuscheltier an euch drücken – wartet ihr auf die Erlösung. Auf die Erlösung die nur zu kurz andauert und so lange auf sich warten lässt. Doch schließlich kommt sie und übermannt euch. Der süße kurze hoffentlich Traumloseschlaf. Die einzige Erlösung die euch im Moment retten kann. Bis ihr euch selbst retten könnt. Bis ihr Nähe zulassen könnt. Bis ihr vertrauen könnt. Bis ihr endlich glücklich sein könnt...






laufe an einen Baum nach dem andern vorbei
suche nach den Weg hinaus
doch sehe ich den Ausgang nicht
laufe durch den Wald
laufe immer wieder den Licht entgegen
doch es ändert sich immer mehr
suche den Ausgang doch es gibt keinen

sehe kaum etwas der Wald ist zu dicht
überall sehe ich nur Blätter und Stämme
doch fallen die Blätter langsam zu Boden
ich sehe nur noch Blätter vor meinen Gesicht
renne immer schneller

laufe an einen Baum nach den anderen vorbei
suche nach den Weg hinaus
doch sehe ich den Ausgang nicht
laufe durch den Wald
laufe immer wieder den Licht entgegen
doch es ändert sich immer mehr
suche den Ausgang doch es gibt keinen


endlich bin ich dem Ausgang so nah
doch verschwindet er wieder kurz bevor ich bei ihm bin
warum kann ich ihn nicht erreichen?
meine Kraft verlässt mich und ich stürzte
kann mich nicht mehr regen
will einfach nur fort
ich suche den Ausgang den es nicht gibt




Gehe Schritt für Schritt, hinterlasse Spuren. Die kleinen reflektierenden Lichter fallen auf mich. So sanft, zärtlich und vergänglich. Wo ich auch hinsehe überall sind sie, kann nicht fliehen. Doch warum auch? Ich strecke meine Hand nach ihnen aus, möchte sie berühren. Kaum halte ich sie in der Hand sind sie schon vergangen. Ob ich auch so schnell vergehe?

Ich gehe Schritt für Schritt, hinterlasse meinen Spuren.
Um mich sehe ich nur blendendes Licht. Es strahlt, auch in anderen Farben. Wie lang wird es auf Erden weilen? Wie lange werde ich es betrachten können?

Ich gehe Schritt für Schritt und hinterlasse meinen Spuren.
Spüre ich die Kälte die mich umgibt? Ich kann es nicht sagen. Beobachte wie der Wind die Lichter zum tanzen bringt. So elegant, so frei und so wild. Ob ich mit ihnen tanzen kann?

Ich gehe Schritt für Schritt und hinterlasse dabei meine Spuren.
Das Licht fällt und doch lebt es. Es überlebt. Erst nur ein kleines Licht und dann eine einzige strahlende Ebne. Es überlebt, obwohl es fällt. Ob ich diesen Fall auch überlebe?

Ich gehe Schritt für Schritt und hinterlasse dabei meine Spuren.
Die Lichter tanzen um mich herum. Lachend tanze ich mit ihnen, betrachte sie, falle mit ihnen. Ich hab meine Spuren hinterlassen, werde vergehen und meine Spuren werden vom Licht überdeckt.