Schicksalsschläge,
jeder kennt sie. Immer ist es unterschiedlich. Für manche ist es eine frühe Erkrankung – für andere der Tod eines Familienmitgliedes.
In nächster Zeit werde ich mehrere Blog über die verschiedensten Schicksalsschläge schreiben, die mir aus meinen Freunde- und Bekanntenkreis bekannt sind.
Manches werde ich trennen, da einer Person mehrere Schicksalsschläge hinter sich hatte. Dies tue ich um die Menschen die diesen Blog evtl. lesen bzw. wen ich ihn jemals auf Facebook posten werden lesen werden zu schützen. Den einiger meiner Freunde wissen evtl. welche Personen annähern gemeint sind.
Doch bitte ich diese nicht über diese Person nach zu denken sonder wie man selbst gehandelt hätte. Den es geht hier bei nicht um die Person sonder um den Gedanken.
Was hätte ich getan?
Ich bin auf diese Idee gekommen, da eine Freundin im Moment etwas durchmacht bzw. es ihr wieder richtig bewusst wurde.
Nun mit was beginne ich...
Ihr seit 18 Jahre jung, geht Nachts durch den Hauptbahnhof. Plötzlich werdet ihr in einen Gang gezogen in dem niemand ist. Es sind drei Männer die euch in die Ecke gezogen haben.
Diese drei vergewaltigen euch.
Ihr tragt es Tage mit euch herum. Der Polizei wollt ihr nichts sagen, könnt ihr vielleicht auch nicht. Ihr tragt es mit euch herum. Nach einer Woche haltet ihr es nicht mehr aus.
Ihr schneidet euch die Pulsader auf, jedoch werdet ihr rechtzeitig gefunden. Jedoch fallt ihr für einige Woche in ein Koma. Ihr beginnt wieder, verdrängt den Gedanken an die Vergewaltigung. Doch 2 Monaten nach der Vergewaltigung stellt ihr fest das ihr Schwanger seit. Was tun? Das Kind behalten? Immer wieder an die Vergewaltigung erinnert werden? Oder ein Leben auslöschen.. Ihr entscheidet euch das Kind zu bekommen. Es war ein Leben, es war es wert es zu versuchen. Jedoch möchte euch eure Mutter nicht mehr in der Wohnung haben wen ihr das Kind bekommen. Ihr habt ihr natürlich nichts von der Vergewaltigung erzähl...
Was tun? Eure Ausbildung habt ihr dank des Selbstmordversuches verloren. Ihr sucht verzweifelt nach einer Lösung. Doch findet ihr keine. Ihr esst immer weniger, warum auch?
Ihr hab keine Zukunft mehr. Ihr wollt das Kind nicht umbringen, doch was könnt ihr schon tun?
Nachdem Freunde euch helfen, euch gut zu reden, ihre Hilfe anbieten, fangt ihr wieder an zu essen. Ihr nehmt zu und alles scheint gut zu werden.
Doch dann im 8 Monat überkommen euch zweifel. Ihr seid nicht bereit für ein Kind! Ihr seid doch selbst noch ein Kind!
Depressionen und nichts hilft. Keine Tabletten nichts...
Ihr stürzt euch von einer Treppe. Das Kind trägt schwere Gehirnschäden davon, die Ärzte treiben es ab. Sie sagen es hätte keinen Sinn. Ihr wolltet das es stirbt. Doch nun treibt euch der Gedanke ihr habt einen kleinen Menschen getötet in den Wahnsinn...
Was hättet ihr getan?
Ich muss sagen ich hätte auch den Freitod gewählt.
Ich hätte mit den Gedanken nicht leben können...
Wen ich es wie sie überlebt hätte, hätte ich es noch einmal versucht und wen ich es dann überlebt hätte, hätte ich es akzeptiert.
Das Kind hätte ich bekommen, so wie ich mich einschätze. Lieber opfere ich meine Zukunft als einen Menschen schaden zuzufügen. Wobei ich dann jedoch ein mein Abitur per Fernstudium nachgeholt hätte.
Doch kann ich es nicht genau sagen... ich kann nur spekulieren.
Doch wie sieht es bei euch aus?
Wie denkt ihr hättet ihr reagiert?