Dienstag, 28. Dezember 2010

Headache and Memories

Irgendwann wird es so weit sein, ich werde meine Gewissheit erlangen.

Das Ende des Jahres ist schon in Sicht. Mir stehen noch Begegnungen bevor. Einige weiß ich mit Gewissheit, andere wiederum werden überraschend und vielleicht auch erfreulich sein. Es werden mir noch Enttäuschungen bevor stehen. Jede wird mir ihren bitteren Beigeschmack zum Jahresende geben.
Doch dennoch dreht sich mein Denken immer noch nur um die Vergangenheit. Warum denke ich nicht an die Zukunft? Warum kann ich nicht positiv in die Zukunft sehen?
Doch wen ich an das bald vergangene Jahr zurück sehe, sehe ich nur Trümmer meiner Welt, meiner Hoffnungen. Lügengebilde die zusammen gebrochen sind, Hoffnungen die man auf einen Scheiterhaufen gebracht hat und die lachend angezündet worden sind. Ich könnte mich für meine eigene Naivität schlagen, doch wie oft habe ich mich nicht dafür schon bestraft?
Warum sehe ich nicht die positiven Dinge des Jahres. Habe ich diese Jahr nicht den ersten Riss in meinen Kokon geschaffen? Habe ich es nicht geschafft mich von einen Teil meines Leids zu trennen? Habe ich es den nicht geschafft meine eigene Selbstzerstörung - zumindest aus der oberflächlichen Sicht – zu unterbinden?
Erfahre ich nicht gerade was wahre Freundschaft ist?

Doch wieder treibt mich diese Angst des Vergangenen. Kann kein Vertrauen aufbringen. Der Schmerz der Vergangenheit hat seine Narben hinterlassen. Narben auf den Pfaden des Vertrauens. Noch heute Spüre ich den brennenden Schmerz der Verbrennungen, der Schnitte, der Verätzungen die meiner Seele angetan wurden. Die meinen Vertrauen angetan wurden.
Und diese Jahr habe ich das einzige was mir dagegen half aufgegeben. Auch wen immer noch die Versuchung in jeder Ecke lauert. Mich anspringt und dank der ich schon zweimal einen Rückfall hatte. Aber dennoch kann ich den eisenhaltigen Schmerz nicht mehr auf der Zunge zergehen lassen. Ich kann nicht mehr all den Schmerz davon fließen sehen. Spüre nicht mehr die Leere in meinen Kopf, die sich ausbreitet. Nun bringt mich der Schmerz um den Schlaf, bis ich mich von meinen Gefühlen abkopple und nichts anderes tun kann als schlafen... Dann bin ich müde, müde von den Schmerz, müde von allen Gefühlen, müde Vertrauen zu schenken, müde der Gesellschaft und des Lebens müde.
Doch egal was ist, immer wieder kommen diese Kopfschmerzen. Kopfschmerzen vom vielen Schlaf, Kopfschmerzen vom Nachdenken.

Viele meinen ich bin stark. Doch ist man stark, wen man einfach vor sich hin lebt? Freunde sagen ich bin stark, Fremde denen ich etwas von mir erzählen sagen ich bin stark.
Leute denen ich etwas erzählt - habe in der Hoffnung das sie mir helfen können -, sagen ich bin stark. Doch bin ich das nicht. Sonst würde ich nach vorne Blicken. Darauf vertrauen das Jemanden kommt den ich Vertrauen kann. Doch fehlt mir dazu das Vertrauen... das Vertrauen in das Leben. Ich bin schwach.. im Gegensatz zu so vielen anderen Menschen, die nie aufgeben. Auch ich bin ehrgeizig, zielstrebig... oder war ich das mal? Ich kann es nicht sagen... es scheint alles verschwommen...

Es bleibt mir wohl nur eins... die Hoffnung das es irgendwann anders sein kann. 



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